"Mütterwand"                                       Vortrag mit Regina Golke

Freitag, 23. Februar, 20 Uhr


Welch‘ ästhetisch zauberhaftes und gleichzeitig geheimnisvolles Gemälde haben uns unsere Ahninnen aus der Jungsteinzeit hinterlassen!


Ein Glück, dass Mini-Bruchstücke erhalten geblieben sind, aus denen
in bewundernswerter Weise die Wand eines Kult-Hauses in Ludwigshafen / Bodensee rekonstruiert werden konnte!


Die „Mütterwand“ wurde zum ersten Mal in der großen archäologischen Landesausstellung „4000 Jahr Pfahlbauten“ 2016 in einer einzigartigen Weise der Öffentlichkeit präsentiert. Ihre ursprüngliche Ausstrahlung

ist über Jahrtausende hinweg bis heute erhalten geblieben.


Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus den sieben lebensgroßen, ähnlich gestalteten Frauendarstellungen über die Weltanschauung und Kultur der Jungsteinzeitfrauen ziehen? Ist die Bilderwand ein Beweis von matriarchalen oder egalitären Gesellschaftsstrukturen? Welche
Bedeutung haben die stammbaumähnlichen Zwischenmotive? Die Referentin wird aus den Fundzusammenhängen und den neusten Forschungsergebnissen spannende Einblicke in den Lebenshintergrund der frühen Menschen geben. Sie lädt zu meditativem Singen ein, um in deren Spiritualität und Verwurzelung mit der Natur einzutauchen.


Zur symbolischen Stärkung gibt es eine kleine Kostprobe von einer gebackenen  Clanmutter der “Mütterwand“.


Gebühr für Teilnehmerinnen: € 10.-


Anmeldung erbeten bis spätestens Dienstag, 20. Februar an das-sarah@gmx.de

 

 

Copyright: Archäologisches Landesmuseum, Baden-Württemberg, Konstanz

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